10×10, Ausgabe 01-2016


Titelstory

Das Anlagethema Nachhaltigkeit gewinnt zwar laufend an Bedeutung, doch der grosse Schub lässt weiter auf sich warten. Der Grund: Es fehlt an einem einheitlichen, global anerkannten Standard. Ohne dies wird das Thema auch weiterhin einen schweren Stand haben

Nachhaltigkeit kommt nicht vom Fleck Jetzt weiterlesen

Weitere Themen
  • «Wir sind bereits in einem Bärenmarkt»: Zu Jahresbeginn hat China für Turbulenzen an den weltweiten Märkten gesorgt. Alfons Cortés von der Unifinanz Trust erklärt im Interview, wie es nun weitergeht und worauf sich Anleger in den nächsten Monaten einstellen müssen.

 

  • Kolumne Alex Hinder: Die Rohstoffpreise haben in den vergangenen Monaten stark korrigiert. Dennoch sollten Anleger Erdöl und Edelmetalle auf dem Radar behalten.

 

Sind aktive Fonds aktiv genug?: Wer auf eine aktive Fondsstrategie setzt, bezahlt eine höhere Gebühr und erwartet dafür mittel- bis langfristig eine Überrendite zum Vergleichsindex. Die Realität sieht anders aus.

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Aktives Management lohnt sich……doch!


In einer fünfteiligen Serie „Aktiv vs. Passiv“ hat Morningstar die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anlagestile unter die Lupe genommen. Im fünften und letzten Teil wurde untersucht, in welchen Märkten sich die Investition mittels #ETF lohnt wo ein aktiver Manager Mehrwert bringen kann. Die anderen vier Artikel werden wir in den nächsten Tagen auch publizieren, einfach einmal in umgekehrter Reihenfolge!

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peersuna AG im iShares Connect Programm


Wir freuen uns, dass wir ebenfalls als Partner am iShares Connect Programm teilnehmen dürfen.

Artikel auf Finews:

Eine am Schweizer Finanzplatz neu lancierte Initiative der Fonds-Tochter des weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock findet regen Zulauf. Was es damit auf sich hat.

Karabiner©Shutterstock

Die amerikanische Blackrock ist die grösste Vermögensverwalterin der Welt. Und ihre Tochter iShares ist die unumstrittene Nummer 1 im Geschäft mit den boomenden Indexfonds (ETF). Doch damit gibt sich die Marktführerin nicht zufrieden.

Sie will mehr von der Wertschöpfungskette in der Vermögensverwaltung an sich ziehen, sie will näher zum Kunden, und mit ihrer Tochter iShares möchte sie vom blossen Lieferant von Bausteinen zum Anbieter ganzer Lösungen werden. Auch in der Schweiz.

180 Teilnehmer weltweit

In diesem Licht ist eine weltweite Initiative von iShares zu betrachten, welche die ETF-Spezialisten näher an die Vermögensverwaltungs-Branche heranrückt. Die Rede ist von iShares Connect: 2008 in den USA gestartet, konnte das Programm dort seither mehr als 100 Teilnehmer mit passiv Verwalteten Vermögen von knapp 100 Milliarden Dollar an sich ziehen.

Weltweit sind laut iShares rund 180 Vermögensverwalter zum Programm gestossen.

2014 wurde die Initiative auch in Deutschland mit viel Aufwand beworben; in der Schweiz gingen die Kick-off-Meetings letzten März vergleichsweise leise über die Bühne.

Potenzial in der Schweiz

stefanie ruf 160Doch auch hier sind bereits vierzehn in der Branche bestens bekannte unabhängige Vermögensverwalter dem Programm beigetreten – so etwa Hinder Asset Management und Parsumo Capital aus Zürich oder die Genfer Addvision. Und es könnten bald mehr werden, sagt Stefanie Ruf (Bild links), die bei iShares Schweiz in Zürich das Programm betreut, gegenüber finews.ch. «Wir rechnen hier in der Schweiz noch mit einigem Potenzial.»

iShares Connect richtet sich dabei ausschliesslich an Vermögensverwalter, die mindestens 25 Prozent ihres Portefeuilles über Indexprodukte abbilden, eine einjährige Performance-Historie aufweisen sowie zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind.

Schub für ETF-Geschäft

Wer es ins (kostenlose) Programm schafft, wird von iShares bei der Vermarktung und dem Vertrieb von ETF-Portfolio-Lösungen unterstützt. In einem weiteren Schritt hofft iShares, unter den Connect-Teilnehmern auch Abnehmer für ihr Angebot bezüglich Research und Handel von Indexfonds zu finden.

Damit ist klar, dass die Initiative für die Blackrock-Tochter mehr ist als nur ein partnerschaftliches Programm, um ETF-Portfoliolösungen bekannt zu machen. Das bestätigt auch Projektleiterin Ruf. «Im Gegenzug», sagt sie, «erhoffen wir uns, dem ETF-Markt in der Schweiz einen Schub zu verschaffen und die Bekanntheit der Produkte indirekt über die Berater beim Endkunden zu steigern.»

Link zu neuer Klientel

Die unabhängigen Vermögensverwalter bieten für iShares demnach den Link zu jener Klientel, die sie sonst nicht erreichen kann.

Die am Programm teilnehmenden Vermögensverwalter wiederum erhoffen sich einiges von ihrer Mittlerrolle. So Claudine Sydler, Leiterin Portfolio Management bei Hinder Asset Management. «Wir bilden einen Grossteil der Kundenportefeuilles bereits passiv ab», erklärt Sydler auf Anfrage. «Von iShares Connect erhoffen wir uns vorab Unterstützung auf der Marketing-Seite.»

Hoffen auf Exklusivität

Dabei würde es Sydler gerne sehen, wenn die Teilnehmerschaft an iShares Connect auf Vermögensverwalter begrenzt bliebe, die überwiegend indexierte Anlagen einsetzen. «So liesse sich die Exklusivität besser wahren», findet Sydler.

Das das Programm Marktteilnehmer zusammenbringt, die ähnliche Investmentphilosophien vertreten, verspricht sich auch Stefan Heitmann. Er ist Chef des 2012 gegründeten Neo-Finanzdienstleisters MoneyPark mit Sitz in Wilen SZ. Dass Connect-Teilnehmer MoneyPark mit einer Technologie-Plattform arbeitet, die Vergleiche unter Tausenden von Finanzprodukten ermöglicht, weist dabei auf ein weiteres Potenzial des Programms hin: Auf dessen Anwendung in der aufstrebenden Fintech-Branche.

Potenzial bei Fintech

Entsprechend erwartet denn auch Programm-Leiterin Ruf aus dieser Richtung künftige Teilnehmer. «Es ist denkbar, auch Fintech-Anbieter aufzunehmen, wenn diese über ihre Kanäle ETF-Portfolios anbieten, die den genannten Kriterien entsprechen», so Ruf.

Gut möglich also, das es der Blackrock-Tochter gelingt, sich mit der Connect-Initiative gleich in zwei Finanzzweige einzuklinken.

 



10×10, Ausgabe 03-2015


Die aktuelle Ausgabe von 10×10 The ETF & ETP Newsletter ist da. Themen dieser Ausgabe unter anderem:

  • «Nicht jeder kann indexieren»: Beat Hügli, Leiter Marktbearbeitung bei Avadis erklärt die Strategie      der Vermögensverwaltung und welche Vorteile passive Produkte bieten.
  • Zinsloses Investieren: Wie soll ein Staatsfonds ausgerichtet sein? Ueli Mettler von c-alm über den      Weg vom Goldstandard zum Sachwertstandard.
  • Berner Börse setzt auf Grossanleger: Die Berner Börse BX Swiss erweitert ihr ETF-Angebot und        schafft Anreize für Grossanleger. Mit dem Ziel, den ausserbörslichen Handel zurück an die Börse zu      bringen.

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Spezialthema: Obligationenanlagen – aktiv oder passiv?


Die Frage «aktiv oder passiv» wurde in den letzten Jahren beinahe ausschliesslich bei Aktienanlagen diskutiert. Dabei ist der Grossteil des Weltfinanzvermögens nicht in Aktien, sondern in festverzinslichen Anlagen investiert. In unserem aktuellen Spezialthema «Obligationenanlagen – aktiv oder passiv?» gehen wir deshalb der Frage nach, ob Anleger auch in diesem Bereich mit Indexlösungen am besten fahren.

Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der E-News No. 45 der Hinder Asset Management

E-News_No45_Oktober_2014



TIPP: Privatanleger sollten ETFs mehr beachten


Zu diesem Thema äussert sich Roland Fischer, Head of Lyxor ETF Switzerland & Liechtenstein im Cash.

Interessanterweise sind passive Fonds bei den institutionellen Anlegern schon stark verbreitet. Wann lassen sich auch die privaten Anleger von den Vorteilen überzeugen? Klar ist, dass die Banken bei Anlagevorschlägen weiterhin stark ihre eigenen aktiven Fonds empfehlen, da diese für die Bank höhere Erträge abwerfen. Gerade im heutigen Tiefzinsumfeld lässt sich jedoch schon durch den Wechsel von einem aktiven Fonds zu einem passiven Gegenstück Kosten sparen. Zudem zeigen viele Studien, dass nur wenige aktive Fondsmanager über längere Zeit den zugrunde liegenden Index schlagen.

Wir zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten einer Vermögensstrukturierung mit passiven Fonds (ETFs und Indexfonds) auf!



Depot-Fehler? So machen es Anleger besser


Analysen von Depots der Leserschaft zeigen: Häufig fehlt eine klare Anlage­strategie. Zudem setzen Anleger oft auf über­teuerte Produkte der Hausbank oder haben Klumpenrisiken im Portfolio. (Quelle: K-Geld)

-Depot-Fehler-_So_machen_es_Anleger_besser

Wie bereits oben erwähnt, fehlt es in vielen Fällen an einer klaren Anlagestrategie. Aus Untersuchungen geht hervor, dass die richtige Abklärung und Wahl der Anlagestrategie rund 80 bis 90 Prozent des Anlageerfolgs ausmacht. Daher legen wir bei peersuna AG grossen Wert auf eine detaillierte Abklärung bezüglich Ziele des Kunden, der Risikobereitschaft und des finanziellen Umfelds. Dies führt uns dann zur Wahl der für den Kunden optimalen Anlagestrategie. Da die Produkteauswahl und das Timing (Zeitpunkt des Kaufes der Titel) nur den Rest des Erfolges ausmachen, nutzen wir für die Umsetzung der gewählten Anlagestrategie kostengünstige passive Instrumente (Indexfonds, ETFs).

Lassen Sie sich durch unseren Ansatz in einem kostenlosen Erstgespräch überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.



Sind aktive ETF die neue Wunderwaffe?


Nebst den „richtigen“ passiven Produkten (Indexfonds, ETFs) kommen auch immer mehr sogenannte aktiv gemanagte #ETFs an den Markt. Ist dies nur wieder eine Modeerscheinung oder machen diese wirklich Sinn? Lesen Sie dazu den Beitrag auf Cash

Mehr dazu im Artikel Sind aktive ETF die neue Wunderwaffe?



Diese Aktienfonds schlagen den SMI | CASH


Cash hat die Entwicklung vom ‪#‎ETF‬ auf den SMI mit aktiven Fonds auf Schweizer Aktien verglichen. Sorry, leider wieder einmal ein Vergleich von Äpfeln und Birnen – siehe auch meinen Kommentar dazu!

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